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Carola Lage-Roy, Heilpraktikerin, beantwortet Fragen zum Thema Homöopathie für Mutter und Kind

Welche Beschwerden kann man mit homöopathischen Mitteln behandeln?
Grundsätzlich können alle Beschwerden homöopathisch behandelt werden.

Welche Erfolgsquoten gibt es in der Homöopathie?
Die Homöopathie ist eine seit 200 Jahren bestehende Heilkunde der Erfahrung, die sich von Deutschland aus über die ganze Welt verbreitet hat und Millionen Anhänger hat. Diese Behandlungsmethode hat sich in der Medizin ausschließlich aufgrund ihrer großen Erfolge bei der Heilung von Krankheiten durchgesetzt. Sie wird weder von Interessengruppen beworben, noch hat sie eine Lobby im herkömmlichen Sinn hinter sich. Deswegen gibt es auch kaum Studien über Erfolgsquoten. Die Anwender sind in der Regel durch den Erfolg, den sie mit der Homöopathie erleben, zufrieden, wodurch sich die Methode von selbst immer weiter verbreitet.

Ab welchem Alter sind homöopathische Mittel für mein Kind geeignet?
Die Homöopathie eignet sich schon ab dem ersten Lebenstag für das Kind, da sie frei von Nebenwirkungen ist und den Anspruch hat, ursächlich zu heilen.

Kann Homöopathie unbedenklich in der Schwangerschaft genommen werden?
Die homöopathischen Mittel werden in so geringen Dosierungen eingesetzt, dass sie nicht toxisch wirken können. Aus diesem Grund eignet sich die Homöopathie wie kaum eine andere Therapie, um Beschwerden in der Schwangerschaft zu behandeln. Altlasten an Krankheiten sowie familiäre Belastungen können ursächlich geheilt werden. Die Schwangere kann diese wertvolle Zeit mit der Homöopathie noch besser genießen und eine unbelastete Beziehung zu ihrem Kind aufbauen.

Kann ich homöopathische Medikamente (Tee aus Heilpflanzen, etc.) auch selbst herstellen?
Jeder kann homöopathische Mittel zum Eigengebrauch selber herstellen, sofern er das nötige Wissen dazu besitzt. Auch für die Herstellung eines qualitativ hochwertigen Tees aus Heilpflanzen etc., müssen bestimmte Regeln beachtet werden.

Welche Qualifikation sollte ein Homöopath haben bzw. wie kann ich sicher sein, bei einem seriösen Homöopathen zu sein?
Einen guten Homöopathen können Sie eher an seinem praktischen Behandlungserfolg als an seinen theoretischen Qualifikationen erkennen: Das verordnete Mittel sollte bei einer akuten Krankheit innerhalb weniger Stunden eine heilsame Wirkung zeigen, bei einem chronischen Fall innerhalb weniger Tage.

Können homöopathische Mittel auch vorbeugend eingenommen werden?
Ja. Der Begründer der Homöopathie Dr. Samuel Hahnemann zog sich den uneingeschränkten Respekt seiner Kollegen und Patienten zu, als er sehr erfolgreiche Schutzmöglichkeiten vor Scharlach, Grippe und Cholera entwickelte, die sich bis heute bewährt haben.

Gibt es homöopathische Mittel bei Stillproblemen?
Ja, da bei allen gesundheitlichen Problemen mit der Homöopathie die Ursache behandelt wird, kommen sogar eine ganze Reihe von Mitteln in Betracht.

Stimmt es, daß homöopathische Mittel keine Nebenwirkungen haben?
Je niedriger die Potenz ist, desto eher können bei empfindlichen Personen leichte Reaktionen auftreten, die in der Homöopathie als Heilrektionen bezeichnet werden, da sie wieder verschwinden, sobald das Mittel abgesetzt wird. Dr. Hahnemanns Anspruch war, daß die Heilung so sanft und nebenwirkungsfrei wie möglich erfolgen sollte. Er hat deswegen die höheren Potenzen entwickelt.

Übernimmt die Krankenkasse Teile der Kosten?
Ja, aber das wird von den Kassen sehr unterschiedlich gehandhabt. In der Regel sind die Kosten so gering, dass sie jeder tragen kann. Eine Erstbehandlung kostet zwischen 400 und 80 Euro, die Weiterbehandlung zwischen 20 und 50 Euro, je nach Aufwand und Komplexität des Falles.

Welche Möglichkeiten der Medikation gibt es und in welcher Form können die Mittel eingenommen werden?
Die homöopathischen Mittel sind verschreibungsfrei, aber in Deutschland apothekenpflichtig. Man kann sie sich daher von einem Homöopathen, der Arzt oder Heilpraktiker sein kann, verordnen lassen, aber auch ohne Rezept in der Apotheke kaufen. Die Verordnung geschieht in der Regel durch eine genaue Kenntnis des homöopathischen Arzneimittels oder durch eine Auswahl des Mittels nach bestimmten Kriterien, die Repertorisation genannt wird. Das Mittel wird auf verschiedene Trägerstoffe übertragen. Es kann in Form von alkoholischen Tropfen, Milchzuckertabletten oder –kügelchen (Globuli) eingenommen werden.