Norovirus - Schutz und Behandlung
von
Ravi Roy
Das Norovirus ist seit 1972 bekannt, aber in den letzten Jahren befällt es in den kalten Jahreszeiten immer mehr Menschen, so daß für diesen Winter in Deutschland mit über einer Million Betroffenen gerechnet wird.
Verlauf und Symptome
Die Krankheit beginnt plötzlich ohne kennzeichnende Prodromalsymptome. Sie könnte mit einer Lebensmittelvergiftung verwechselt werden, und tatsächlich kommt es häufig auf Schiffsfahrten zu Ausbrüchen dieser Krankheit. Auch eine heftige Lebensmittelvergiftung, die im Winter vorkommt, läßt einen an die Noroviruserkrankung denken. Außer heftigem Erbrechen, Durchfall und starker Übelkeit liefert sie keine anderen bedeutenden Symptome. Es können auch symptomlose Verläufe vorkommen. Todesfälle gibt es selten.
Prävention und Prophylaxe
Die beste Prävention ist immer die Hygiene. Aber trotzt bester Hygiene spielt das innere krankmachende Milieu die vordergründige Rolle. Deshalb sind die homöopathischen Maßnahmen stets von höchster Wichtigkeit.
Genius epidemicus und Prophylaxe
Phosphor scheint das passende Mittel bei einer Norovirus Epidmie (=Genius epidemicus) für dieses Jahr zu sein und wird daher auch die beste Prophylaxe bieten.
Um sich zu schützen empfehlen wir die folgende Vorgehensweise:
Bitte lesen Sie vorher über die allgemeinen Bedingungen für eine homöopathische Prophylaxe in unseren Homöopathischen Ratgebern "Reisen"(HR1), "Homöopathische Prophylaxe" (HR4) oder "Biowaffen und Homöopathie".
1) Wenn noch keine Krankheit in der Familie bzw. in der direkten Umgebung ist:Phosphor C oder D 200 zwei Gaben, jeweils 2 Globuli morgens und abends drei Tage lang.
Essen Sie während dieser drei Tage leichtere Kost. Meiden Sie starke Gewürze, v.a. rohe Zwiebeln und Knoblauch. Trinken Sie kurz vor und nach der Mitteleinnahme keinen Kaffee oder starken Tee, auch keine Kräutertees!
2) Wenn eine Person in der Familie oder direkten Umgebung schon erkrankt ist: Phosphor C oder D 200, die ersten 3 Gaben (=2 Globuli oder Tropfen) anfänglich alle zwei Stunden, anschließend drei Mal täglich, bis die Gefahr vorbei ist.
Die Wirksamkeit der Prophylaxe
Seit über 200 Jahren haben die bedeutendsten Homöopathen bei allen Infektionskrankheiten eine sehr hohe Schutzrate erzielen können, z.B. bei Pocken, Grippe, Diphtherie, Cholera, Scharlach, Polio, etc. Unsere Erfahrungen bestätigen nur die von anderen Homöopathen. Mehr darüber können Sie in unserem Buch „Biowaffen und Homöopathie“ lesen. Schenken Sie denen kein Ohr, die Ihnen etwas anderes wahr machen wollen!
Wenn Sie trotzdem erkranken, setzen Sie das Mittel sofort ab. Die Erkrankung verläuft dann in der Regel ganz mild.
Homöopathische Behandlung
Die wichtigsten Mittel für die Behandlung der Noroviruserkrankung sind Phosphor, Arsenicum albu und Ipecacuahna.
Phosphor
Der Genius epidemicus ( siehe „Homöopathischer Ratgeber - Erkältungskrankheiten“ HR 5) ist immer das wichtigste Mittel für die Behandlung der Krankheit. Außer dem heftigen Erbrechen, Durchfall und der Übelkeit hat Phosphor in der Regel starken Durst, aber bei dieser Erkrankung ist der Gedanke an große Mengen von kaltem Wasser im Magen schrecklich. Daher hat Phosphor großen Durst, will aber nicht trinken. Es kann sich auch als Durstlosigkeit äußern. Bei manchen kommt spontan das Verlangen nach Cola, was dem Phosphor-Menschen auch gut tut. Leichtes bis höheres Fieber kann vorhanden sein. Dem Phosphor-Menschen ist kalt und das kalte Wasser tut ihm in dieser Hinsicht nicht gut. Danach muß er sich besonders gut zudecken, was die Hitze fast unerträglich verstärkt. Er kann auch stark schwitzen, was auch nicht angenehm ist. Bei der Hitze brennen die Augen stärker und fühlen sich noch viel müder an.
Arsenicum album
Arsen ist in vieler Hinsicht wie Phosphor. Anfänglich kann der Arsen-Mensch viel Durst auf große Mengen, sogar auf Kaltes, haben. Dadurch kann man sie nicht unterscheiden, da Phosphor auch in manchen Fällen großen Durst haben kann. Aber bald verträgt der Arsen-Mensch selbst die geringsten Mengen kaltes Wasser nicht mehr. Eine kleine Besonderheit kann uns auch zu Arsen führen: das Wasser kann mit einem Schuß Wein oder einem anderen Alkohol verträglich gemacht werden. Dies ist sogar sehr wohltuend für Arsen. Suchen Sie am Anfang nicht unbedingt die von Arsen bekannte große Unruhe und Angst. Wichtiger ist die schnelle Erschöpfung.
Ipecacuahna
Bei Ipecac. steht die Übelkeit im Vordergrund. Dem Ipecac-Menschen ist speiübel und nach dem Erbrechen könnte er sich den Tod wünschen, da es ihm noch viel schlimmer geht. Ihm ist kalt, besonders die Hände und Füße sind eisig kalt. Er fühlt sich sehr bald ganz schwach und entkräftet. Der Durst fehlt in der Regel gänzlich.
Tuberculinum bovinum
Tuberculinum kommt entweder als Folgemittel in Frage oder auch als Hauptmittel. Es besteht ein Verlangen nach frischen Säften, aber auch Flaschensäfte können ein guter Hinweis für Tub. sein. Die anderen Symptome sind allgemeiner Natur.
Syphilinum
Wenn Tuberculinum nicht hilft, und alle Beschwerden nachts schlimmer sind, dann kommt Syphilinum in Frage. Syphilinum passt auch als Folgemittel, wenn die schlimmste Zeit früh morgens ist.
Bitte teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit diesen Empfehlungen mit, um zu einer Verbesserung all unserer Dienste zu gelangen.
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