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Kontrastmittel


Autor Nachricht
Verfasst am: 07. 03. 2012 [09:34]
Wildbluete
Sabine M.
Themenersteller
Dabei seit: 02.01.2011
Beiträge: 339
Hallo,

eine Freundin muss nächste Woche zum MRT und bekommt ein Kontrastmittel. Sie fragt, ob man das homöopathisch wieder ausleiten kann...

Und ich möchte gleich die Frage anschließen, ob es da eine homöopathische Vorgehensweise gibt, bereits im Vorfeld etwas zu geben, damit der Organismus mit dem Mittel besser umgehen kann?

Viele Grüße-
Sabine

Verfasst am: 07. 03. 2012 [09:46]
Adrian
Moderator
Dabei seit: 10.01.2011
Beiträge: 151
Hallo Sabine,

beim MRT werden mit sehr starken elektromagnetischen Wellen gearbeitet. Dadurch entsteht ein Magnetfeld, und dieses ist das Hauptproblem für den Körper. Ich persönlich gebe daher zur Vorbereitung einen der Magneten. C200 ist da fast schon niedrig, ich halte C1000/LM120 für besser.
Zum Kontrastmittel selbst: es sind je nachdem, ob sie sog. Weißmacher oder Schwarzmacher bekommt, unterschiedliche Metallsalze. Das gehe ich im Vorfeld nicht unbedingt an, sondern gebe ein Mittel, wenn hinterher Probleme auftauchen. Wenn nach einem Eisensalz Probleme auftauchen, dann kann man in der Rubrik "Missbrauch von Eisen" nachschauen und ein passendes Mittel finden; z.B. Pulsatilla.

Ich hoffe, das hilft Dir erstmal
Grüße
Adrian
Verfasst am: 07. 03. 2012 [10:38]
JosefGar
Josef Gar
Dabei seit: 30.12.2010
Beiträge: 87
Hallo
Das Problem ist das Kontrastmittel.
Bei der geringsten allergischen Disposition muß man sehr aufpassen.
Es besteht die Gefahr der anaphylaktischen Reaktion.
In dem Fall ist es besser die Untersuchung nicht zu machen und einen anderen Arzt zu suchen, der die guten alten bewährten harmlosen Untersuchungsmethoden beherrscht.
Die Angst muß behandelt werden, die viele Menschen dazu bringt extrem gefährliche Untersuchungen machen zu lassen.
Wie schafft man Vertrauen im Patienten in die Homöopathie?

gute Zeit

Josef
Verfasst am: 07. 03. 2012 [14:38]
Adrian
Moderator
Dabei seit: 10.01.2011
Beiträge: 151
Hallo Joseph,

es geht hier um Personen, die - aus welchem Grund auch immer - die Untersuchung machen lassen und nicht allergisch sind. Die eigentlich allergenen Kontrastmittel, auf die sehr viele Menschen auch reagieren, sind die Jod-haltigen, die aber beim MRT nicht zum Einsatz kommen. Daher ist hier das Hauptproblem das magnetische Feld. Durch dieses werden die Atome des Körpers aus dem Spin gebracht, wie ein Kreisel, den man durch anstoßen stört. Und das ist natürlich eine Belastung für den Körper. Wenn Du Erfahrungen zu den "hom. Magneten" bei diesem Einsatzgebiet hast, dann bitte; meine Erfahren sind da noch zu wenig, um etwas sagen zu können.
Die magnetischen Felder sind übrigens so stark, dass bei einem Kabelbrand in einem MRT der herbeieilende Feuerwehrmann aufgrund seiner metallhaltigen Schutzausrüstung mit Helm voran in das Gerät hineingezogen wurde, und das, obwohl nur noch ein Restmagnetfeld aufgebaut war, da die Maschine schon ausgestellt worden war ...
Wenn der Patient diesen Weg gehen möchte, warum auch immer, dann sollten wir ihn nach Aufklärung auch begleiten.

Grüße
Adrian

Hallo Sabine,

ich habe übrigens bisher Mag-poli-ambo verwendet ...
Mehr kann ich nicht sagen.

Viele Grüße
Adrian
Verfasst am: 08. 03. 2012 [10:13]
Wildbluete
Sabine M.
Themenersteller
Dabei seit: 02.01.2011
Beiträge: 339
Hallo,

vielen Dank für die Antworten!
Welches Kontrastmittel verwendet wird, weiß sie jetzt selbst noch nicht.
Aber das ist interessant, ich wusste so einiges nicht. Ich dachte, Kontrastmittel sei generell jodhaltig und ich wusste auch nicht, dass MRT so eine heftige Geschichte ist.

Habe es jetzt so weitergegeben und sie besorgt sich Mag-pol-ambo in der M.
Da ich selbst keine Erfahrung mit den hom. Magneten habe, habe ich mich jetzt lieber auf Deine Angaben verlassen, Adrian.

Danke und viele Grüße -
Sabine