
"Darf man leidende Haustiere einschläfern?"
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Verfasst am: 02. 08. 2011 [23:47]
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Gerda
Gerda T.
Themenersteller
Dabei seit: 10.02.2011
Beiträge: 5
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Guten Tag, diesen Bericht fand ich unter: http://www.gral.de/index.html?page=5781 Er ist evtl. für manche unter den Leserinnen und Lesern interessant. Beste Grüße Gerda |
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Verfasst am: 03. 08. 2011 [13:59]
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Wildbluete
Sabine M.
Dabei seit: 02.01.2011
Beiträge: 332
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Hallo Gerda, ich bin mit diesem Artikel nicht einverstanden. Einmal stimmt es nicht, dass er Mensch die Folgen seines Handelns und seiner Einmischungen übersehen kann, vieles sieht er nämlich aufgrund seines Intellekts nicht mehr (richtig)! Dafür gibt es unzählige Beispiele, im Kleinen, wie im Großen. Zum anderen frage ich mich: wann bekommt denn ein Tier Krebs oder ähnlich schlimme Krankheiten? In der Regel, wenn und weil es falsch ernährt wird, mit Giften konfrontiert wird, die es in der Natur nicht hat, mit Impfungen und nicht artgerechter Haltung. Dieses menschengemachte Leiden dann auf Menschenart auch zu beseitigen, ist für mich sehr fragwürdig. Denn wer kann denn sagen, was lebenswertes Leben - im Empfinden des Tieres - ist und was nicht mehr? Ob das Tier trotz seines Leides weiterleben möchte, ob es vielleicht auch Lernprozesse durchläuft usw., das können wir doch einfach so erstmal gar nicht beurteilen. Ich denke, man muss sehr sensibel von Fall zu Fall entscheiden und das Tier mit einbeziehen. Den Willen des Tieres- es gibt gute Tierkommunikatoren, aber es gibt auch Tierhalter, die ein gutes Gespür für ihre Tiere haben. Persönlich würde ich ein Tier erst einschläfern, wenn das Tier den Willen äußert, nicht weil ich oder irgendein Mensch meint, damit seinem Tier einen Gefallen zu tun. Der Chow-Chow mit dem ich aufgewachsen bin, hatte im letzten Jahr ein krankes Herz und die Tierärzte hätten ihn gern gleich eingeschläfert. Aber er wirkte auf uns trotz seines Leidens und seiner Schwächeanfälle und Angina Pectoris so lebensfroh, dass wir uns dagegen entschieden. Am Ende grub er sich eines Tages eine tiefe Kuhle in die Erde unterm Tischtennistisch und schlief friedlich ein. Das war in meinen Augen ein würdevoller Abschied. Er wollte das so. Die letzte Frage, die ich stelle: warum stellt man die Frage eigentlich nicht bei Schlachttieren? Da fragt keiner nach Würde, nach Liebe oder Liebesdienst und Erlösung. Was mit Hunderttausenden von Tieren täglich geschieht, ohne, dass jemand auch nur mit der Wimper zuckt, ist ein Holocaust ohne Ende. Die Tiere sind bereits krank und gequält, kaum, dass sie auf die Welt kommen und werden bis zum Ende einfach nur grausam und kalt behandelt. Die Frage nach dem Einschläfern oder nicht von Haustieren hat für mich daher viel von einer Doppelmoral. Liebe Grüße - Sabine |
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Verfasst am: 07. 08. 2011 [18:32]
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Meeou
Heike
Dabei seit: 05.01.2011
Beiträge: 21
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Hallo Gerda, hallo Wildbluete! ICh habe mir den ARtikel mal ausgedruckt und werde ihn in Ruhe lesen. Ich arbeite selbst in einer großen Tierklinik und werde mich dazu noch äußern. Lg Meeou Wenn das Leben eine Reise ist, sind es die Umwege die wirklich wichtig sind.
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Verfasst am: 10. 08. 2011 [07:45]
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Meeou
Heike
Dabei seit: 05.01.2011
Beiträge: 21
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Hallo! Ich sehe es ja einerseits aus der Sicht eines Tierliebhabers und Tierbesitzers, andererseits auch als Tierarzthelferin. Beides läßt sich bei mir gut vereinbaren. Denn meine Meinung auch: leidet das Tier und es gibt keine Aussicht, so erlöst man es. In der Tiermedizin hat man die Möglichkeit dazu. In der Humanmedizin "vegetieren" viele Menschen dahin - aber das ist ein anderes Thema. Es gibt mit Sicherheit schwarze Schafe in der Veterinärmedizin, die das Tier auf Wunsch einschläfern, weil der Besitzer nicht mehr will oder weil das Tier zur Last wird. Das finde ich absolut verboten und nicht in Ordnung. Ich kann ja auch nur von meinem Bild ausgehen und bei uns ist es so, daß Tiere erlöst werden wenn kein Medikament mehr hilft, das Tier also Totkrank ist. Oder zum Beispiel Lähmungen da sind die nicht reversiebel sind, nicht zu operieren sind - denn ein Tier was nur liegt unter sich Kotet oder vielleicht gar nicht mehr pullern kann - leidet. Klar gibt es Rollstuhlgestelle, aber ist das ein Leben für das Tier wenn es keine Treppen hoch und runter kann, nicht springen kann? Für Katzen ganz zu schweigen und nicht zu letzt : das liebe Geld Bei Schlachttieren ist das so eine Sache, da müsste man aber zu weit ausholen , ob man Tier "ißt" oder nicht usw ... Die Art und Weise spielt dort sicher eine Rolle. Massenhaltung bin ich auch dagegen, kaufe auch Eier von Freilandhaltung oder BIO aber die Menschheit kann man nicht ändern und überall gibt es schwarze Schafe. Ein tierschutzgesetz gibt es ja auch noch u.u.u. Also wie gesagt das Thema ist echt komplex. Wenn es aber nur um das Einschläfern geht: Hat jeder das Geld das Tier zu behandeln? Da sollte man wiederum fragen wer darf sich Tiere anschaffen? Denn was passiert wenn das Tier einen banalen Knochenbruch hat oder einen banalen Blasenstein und die Besitzer in keinster Weise Geld haben das Tier zubehandeln? Tja , dann kommt es wieder auf den Tierarzt an, behandel ich auf eigene Kosten oder nicht? Ich könnte noch ganz lange drüber schreiben. Iche denke es kommt drauf an welche Umstände um einen herum sind, je nachdem hat das Tier "Glück" oder nicht um es mal hart auszudrücken. Herzliche Grüße Heike Wenn das Leben eine Reise ist, sind es die Umwege die wirklich wichtig sind.
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Verfasst am: 10. 08. 2011 [08:39]
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Michaela
Michaela
Dabei seit: 04.01.2011
Beiträge: 132
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Schönen guten Morgen! Möchte darauf hinweisen, dass im alten Forum unter Tiere gleich am Anfang diese Umfrage steht. Ich denke mal, dass immer mit Bedacht und Ehrfurcht mit anderen Lebewesen umgegangen werden sollte. Grundsätzlich ist dies auch eine Glaubensfrage. Glaube ich an Reinkarnation oder an Karma? Bin ich so weit zu sagen "Dein Wille geschehe" ? Ich meine so mit allen Konsequenzen aus tiefstem Herzen! Kann ich mich wirklich in seine Hände begeben und somit auch sein - mein Tier? Jeder wird so entscheiden soweit auch seine Erkenntnis oder sein Bewusstsein ist. Und so ist es auch in Ordnung finde ich. Für unser Bewusstsein haben wir unsere Essenzen. Na dann, viel Erkenntnis und Bewusstsein wünsche ich in Liebe! Michaela |

